43. QUICKIES



Enter The Stage





Cairo Hoffest



Wü meets



Wü meets



RockCheck



IG Rock SzeneTalk

Samstag, 28. Juli 2012: bereits zum dritten Mal fand der Szene-Talk der IG Rock Unterfranken, unserem regionalen Dachverband, statt. Auf dem Programm standen zwei interessante Workshops am Nachmittag und eine "Open Stage" am Abend, bei der die "Siffköpf" aus Ebern ihr Können zum Besten gaben.



Würzburg meets



34. Quickies



33. Quickies



Würzburg meets



U&D 2011























32. Quickies



IG Rock SzeneTalk

Spiel, Spannung... und viel Musik! Der IG Rock Szenetalk ging am letzten Samstag in die zweite Runde. In den Räumlichkeiten der Musikinitiative Hammelburg e.V. geht es so manches Mal kunterbunt und vor allem nicht gerade leise zu. Im Rahmen des IG Rock Szenetalks herrschte nun gleich einen ganzen Nachmittag und Abend reges Treiben im Garten, in den Probenräumen und schließlich auch auf der Bühne. Höhepunkt der Veranstaltung war, neben zahlreichen informativen Workshops, ein Band-Battle mit acht Formationen, die teils eine weite Anreise auf sich genommen hatten.



“Musik ist mehr als die Gesamtzahl ihrer Töne“, lautete das Motto während der Premiere des IG Rock Szenetalks im Sommer letzten Jahres. Zum ersten Mal hatten sich Musikinteressierte und -schaffende zusammengeschlossen, um dem Nachwuchs mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Ein Jahr später hat sich das als Experiment gestartete Konzept bewährt. Sowohl die theoretischen Einheiten rund um Promotion und Pressearbeit, Studiokunde und Backline-Aufbau als auch die Möglichkeit, sich am Abend live zu präsentieren, fanden großen Zuspruch unter den jungen Leuten.

Interessiert und mit manch kritischen Fragen bereicherten sie die Ausführungen der Dozenten und scheuten sich nicht, auch eigene Erfahrungen mit einzubringen. Wie sieht ein gelungener Myspace-Auftritt aus? Und wie verhält es sich mit den Ansprüchen von Veranstaltern und Presse an die Bands? Gespannt lauschten sie dem richtigen Aufbau einer Bandinfo, um kurz darauf mit den Anforderungen eines Studioaufenthaltes konfrontiert zu werden. Schnell wurden die wichtigsten Grundbegriffe, in dieser für viele noch fernen Welt, geklärt. War etwa die Phrase „Auf Click spielen“ oder der Begriff „Overdub“ bisher nur eine leere Hülle, bekam sie durch die anschaulichen Erklärungen binnen kürzester Zeit Substanz. Ähnlich erging es den zahlreich erschienenen Teilnehmern sicher auch während der Backline-Demonstration. Schien der Aufbau für einen Auftritt bisher eher eine unkoordinierte Angelegenheit, wurde jetzt deutlich, dass auch dahinter ein professionelles System stecken muss.

Sie wollen mehr als der Mainstream zu bieten hat

Nach so viel erstem Spiel, gepaart mit jeder Menge Spannung, folgte endlich das, worauf sich die Teilnehmer wohl am meisten gefreut hatten: Viel Musik! Neu innerhalb des IG Rock Szenetalks war diesmal nämlich ein eigens initiierter Band-Battle. Neben den bekannten Wasserhaus-Bands „Bagdad On The Dancefloor“, „Inwastement“, „Ghostbastärtz“, sowie „RMS“, unterwarfen sich auch „No Aim“, „Hug The Dragon“, „18 Jahre später“ und schließlich „Dumb“ dem kritischen Urteil der Gäste. Gerade einmal 15 bis 20 Minuten standen jeder Formation zur Verfügung, um das Publikum vom eigenen Können zu überzeugen und am Ende vielleicht einen der begehrten Preise abzusahnen. „Zu gewinnen gibt es einen Tag im IG Rock Tonstudio, ein Fotoshooting mit einer Hammelburger Szene-Fotografin und zu guter Letzt einen Gutschein vom Musikhaus Thomann im Wert von satten 100 Euro“, motivierte Burkhard Fenn, erster Vorstand der Musikinitiative Hammelburg e.V., die angetretenen Kandidaten.

Von Pop-Punk über Hardcore und Hardrock bis hin zu eigenwilligen Mischungen aus Indie und melancholischen Balladen, wurde dem Publikum ein äußerst vielseitiges und spannendes Spektrum musikalischer Spielarten geboten. Ob stilsicher einem Genre zuzuordnen oder kreativ zwischen verschiedenen Einflüssen changierend – alle Bands zeigten schon jetzt, dass sie mehr aus der Musik herausholen möchten, als der Mainstream ihren Altersgenossen über Charts oder Internetportale vermitteln kann. Keine leichte Entscheidung also, die das Publikum per Stimmzettel zu treffen hatte.

Hochwertige Preise für ein noch professionelleres Auftreten

Strahlende Sieger waren am Ende „Bagdad on the Dancefloor“, „Ghostbastärtz“ und letztlich „RMS“. Teils ein denkbar knappes Resultat, wie die Organisatoren hinter den Kulissen später verrieten. Den Tag im IG Rock Tonstudio sicherten sich die Erstplatzierten „Bagdad on the Dancefloor“. Die vier jungen Männer, die ihren ersten Auftritt im Wasserhaus erst Anfang des Jahres beim so genannten „Heimspiel“ absolvierten, hinterließen mit ihrer Mixtur aus Alternative, Punk und Indie einen wirklich guten Eindruck. „So soll’s weitergehen!“, lassen sie ihre Fans seitdem auf der eigenen Myspace-Seite wissen. Den zweitplatzierten „Ghostbastärtz“ dürfte es ähnlich ergangen sein. Sie haben sich den 100-Euro-Gutschein des oberfränkischen Musikhauses Thomann redlich verdient. Diesen Preis verdanken sie sicher auch ihrer mitreißenden wie souveränen Performance, die schon während der ersten Töne absolute Bühnenpräsenz vermittelte. Der „Hardrock wie aus alten Zeiten“ fand großen Anklang bei allen Anwesenden. Immerhin sind sie genauso wie die Drittplatzieren „RMS“ keine Unbekannten mehr in dieser Region. Ismael, Pascal, Rafael und David freuen sich schon jetzt auf ein professionelles Photoshooting. „Wir hatten das ohnehin bereits geplant“, schmunzelten die Vier nach ihrem Sieg.

Gedankenlesen konnte das Publikum hier zwar nicht. Dennoch erhielt am Ende jede Band die passende Hilfestellung für ein noch professionelleres Auftreten. Nach diesem gelungenen Tag voller neuer Eindrücke und mit vielen guten alten Bekannten freut sich die IG Rock über einen reibungslosen Ablauf und jede Menge positives Feedback aus den Reihen der Teilnehmer. So lautete die Empfehlung, die Peter Adler, erster Vorsitzender der Würzburger Rockgemeinschaft (WüRg) und zweiter Vorstand der IG-Rock Unterfranken e.V. bereits im letzten Jahr an alle Mitwirkende aussprach: „Geht raus und spielt sooft ihr könnt!“ Heuer können das die Organisatoren auf ein Neues vollends unterschreiben und geben dem Nachwuchs ein weiteres Mal mit auf den Weg: Fortsetzung nicht ausgeschlossen.

Text: IG Rock

Fourtuned



31. Quickies



Crash Kidz



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Steffi Mira Band



Poprock-Band aus Unterfranken 6-fach ausgezeichnet beim Deutschen Rock und Pop Preis 2009 > Steffi-Mira Band ist Rekord-Preisträger beim diesjährigen bundesweiten Newcomer-Festival des DRMV / Deutsche Popstiftung



Die WüRG e.V. beglückwünscht ihre Mitgliedsband zu diesem Erfolg!

Weitere Infos hier: Steffi Mira Band

RockCheck



IG Rock Szenetalk

Wiederholung nicht ausgeschlossen

Die eröffnende Podiumsdiskussion erwies sich als Gesprächsrunde auf gleicher Augenhöhe. Photo: Spotshot Photographix



Der erste unterfrankenweite Musikertreff, der am vergangenen Samstag im Vereinsheim der Musikinitiative Hammelburg e.V. stattfand, war ein voller Erfolg

"Geht raus, spielt sooft ihr könnt und haltet Augen und Ohren offen!”, so der letzte Tipp, den Peter Adler, erster Vorstand der Würzburger Rockgemeinschaft (WüRg) und zweiter Vorstand der IG-Rock Unterfranken e.V., den zahlreich erschienenen Bands am letzten Wochenende mit auf den Weg gab. Denn als langjähriger Musiker weiß er nur zu gut, dass es neben dem Zusammenspiel an sich auch besonders darauf ankommt, Kontakte in der Musikszene zu knüpfen und sich geschickt zu präsentieren. Gerade diese beiden Punkte hatten sich die Organisatoren des IG Rock Szenetalks vorgenommen. Und so überzeugten sie nicht nur durch aufschlussreiche Workshops, sondern auch durch Gesprächsrunden, die manch Einblick in die persönlichen Erfahrungen mit dem Musikgeschäft gewährten.

Im Gespräch mit Peter Adler. Er zeigte sich begeistert vom Engagement der unterfränkischen Musikinitiativen. Photo: N. Oppelt



Am Anfang der Veranstaltung stand wohl großes Staunen, denn mit solch einem regen Interesse an diesem “Versuchsprojekt” IG Rock Szenetalk hatten die Veranstalter nicht gerechnet. So konnten Christof Hirt, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Musikinitiativen e.V. (ABMI), Peter Näder, Popularmusikbeauftragter des Bezirks Unterfranken, Werner Mahr, erster Vorstand der IG Rock Unterfranken e.V., Peter Adler, erster Vorstand der Würzburger Rockgemeinschaft, und Dieter Simon, Rockverband Schweinfurt, zur eröffnenden Podiumsdiskussion nicht nur Hammelburger, sondern auch Schweinfurter und Würzburger Musiker im Wasserhaus begrüßen. Bei dieser Gelegenheit stellte Peter Näder neben einigen Anekdoten aus seiner eigenen Vergangenheit als aktiver Musiker auch das Jahresprogramm des Projekts “Mainpop” vor, das mit seinen zahlreichen Angeboten für eine effiziente Förderung der Popularmusik auf allen Ebenen steht. Ihm folgten Michael Wehner und Michael Hauck, die zusammen mit den Teilnehmern anhand einiger Beispiele vermeidbare Schwächen von Musikvideo-Aufnahmen herausarbeiteten, aber auch Tipps gaben, wie mit einem geringen Budget zufriedenstellende Ergebnisse erzielt werden können.

Möglichkeiten aufzeigen – aber auf gleicher Augenhöhe.

Burkhard Fenn nahm an seinem angestammten Instrument Platz. Photo: N. Oppelt



Doch standen im Laufe des Tages nicht nur Theorie, sondern auch praxisorientierte Workshops auf dem Plan. So vermittelte Markus Schneider bei seinem Technikseminar grundlegendes Wissen über den richtigen Aufbau einer Backline sowie zusammen mit Stephan Meurer Basiskenntnisse über die Einstellungen des Sounds und den Umgang mit Mikrophonen und Mischpulten. Burkhard Fenn und Kilian Brand widmeten sich dagegen dem Probeverhalten, Aufnahmemöglichkeiten im Proberaum mit dem Ziel musikalische Schwächen zu erkennen und letztendlich auch der Vorbereitung auf die Arbeit im Tonstudio. “Wir haben Möglichkeiten aufgezeigt, wie man auch mit begrenzten Mitteln viel erreichen kann – aber auf gleicher Augenhöhe”, erklärt Burkhard Fenn, der - genauso wie die restlichen Dozenten - die Teilnehmer dadurch auf ihre ersten Schritte in Richtung Semi-Professionalität vorbereiten wollte.

Großes Interesse auf Seiten der Teilnehmer - auch trotz langatmiger Workshops hochkonzentriert und motiviert. Photo: Spotshot Photographix



Dieses Ziel scheint ihnen doch recht gut gelungen zu sein. “Der Szenetalk war wirklich eine gute Sache, denn es bot sich die Möglichkeit auch einmal über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen. Ich hoffe, dass so etwas nächstes Jahr wieder klappt”, so das Resümee einiger Besucher. Doch ein zweites unterfränkisches Musikertreffen ist anscheinend wirklich nicht auszuschließen, denn nicht nur die Gäste, sondern auch die Dozenten selber gaben sich mehr als überrascht: “Das Interesse der Musiker war wirklich immens, auch angesichts der Tatsache, dass die einzelnen Workshops doch etwas langatmig waren. Trotzdem waren alle hochkonzentriert und auch motiviert”, freute sich Peter Adler über die tolle Resonanz. Seine Anerkennung gelte aber auch den ehrenamtlichen Helfern, die in den unterfränkischen Musikinitiativen zahlreich zur Stelle seien und diese durch ihren Idealismus vorantreiben würden. Nur so sei ein solches Projekt wie der IG Rock Szenetalk möglich gewesen und vielleicht auch noch einmal möglich.

Am Ende des Abends konnten die Teilnehmer dann live unter Beweis stellen, wofür sie sich einsetzen. Im Rahmen einer so genannten “Open Stage” hatten alle Musiker die Möglichkeit einen kurzen Einblick in ihr Schaffen zu geben. Und erneut zeigte sich: Hier in Unterfranken steckt viel Potential.

Würzburg meets



29. Quickies



Würzburg meets



Der Meister der Luftgitarren 2007



Der Meister der Luftgitarren 2005